Die Bedeutung von Atemschutzmasken seit Corona

Vor Corona wussten wir überhaupt nichts über Atemschutzmasken. Wir als normale Bevölkerung hatten keine Ahnung, welche Kategorie von Masken auf dem Markt. Dies hat sich nun geändert. Schutzmaske FFP3, Schutzmaske FFP2, oder FFP1 sind relevante Begriffe geworden.

Welche Unterschiede gibt es nun bei diesen medizinischen FFP Masken?
In jedem der Fälle handelt es sich um einen Mund-Nasen-Schutz. Bekannt waren den meisten die sogenannten OP-Masken. Egal ob aus Film und Fernsehen oder aus dem wirklichen Leben, hellblau-weiße OP-Masken aus Papier sind im kollektiven Gedächtnis der Bevölkerung verankert. Sie schützen aber fast gar nicht, da sie sehr grob vom Material sind. Deshalb sind sie auch nur bedingt gegen den Sars-Cov2-Virus verwendbar, da sie keinen tatsächlichen Schutz bieten. Der Virus geht bequem durch die Maske durch. Die Löcher sind zu groß, als dass ein Virus aufgehalten werden könnte.

Die Wirksamkeit von Schutzmasken ist gesetzlich geregelt, sie müssen bestimmten Prüfkriterien entsprechen. Ein sogenannter Mundschutz FFP3 ist eine Partikel filtrierende Halbmaske und filtert tatsächlich sehr gut die Luft, die eingeatmet wird. FFP3 ist die Kategorie mit dem größten Schutz und wendet auch den Sars-Cov2 Virus ab. Die Maske wird von Berufsgruppen verwendet, die unmittelbar mit gefährlichen Viren oder gefährlichen Stoffen zu tun haben.

Im Fall von Corona Sars-Cov2 wird nun aber keine FFP3 Maske vorgeschrieben, sondern nur ein sogenannter MNS, ein Mund-Nasen-Schutz. Dieser dient als mechanische Barriere, um Tröpfchen vom Sprechen, Husten oder Niesen nicht an seine Mitmenschen weiterzugeben. Für den MNS sind keine gesetzlichen Anforderungen und Prüfkriterien aufgelistet, so gut wie jeder Stoff und jedes Papier kann also als MSN-Schutz verwendet werden. Dies bewegt zu abstrusen Auslegungen, so hat ein Bus-Passagier in England eine Schlange als Mund-Nasenschutz verwendet. Während der Busfahrt wurde die Schlange jedoch aktiv und kroch über den Sitz.

Immer mehr wird von der Presse auch der Begriff „Alltags-Maske“ eingeführt. Es sei hier jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es so etwas wie eine „Alltags-Maske“ nicht gibt! Wir befinden uns in einem Ausnahmezustand und die Maske sollte in Zukunft kein Bestandteil unserer Welt-Kultur werden. Bestenfalls sollte sie „Notstands-Maske“ heißen, oder „Pandemie-Maske“. Den Begriff jedoch mit „Alltags-Maske“ zu normalisieren und so zu implementieren, dass die Maske nun das „Neue Normale“ sei, ist gänzlich falsch und auch aus psychologischer Sicht abzulehnen. Mit einer Maske können wesentliche Kommunikationen zwischen Menschen nicht mehr stattfinden. Der Mensch kommuniziert ja im Wesentlichen durch Körpersprache und mit dem Gesicht. Ist die Mundregion bedeckt, können Informationen nicht mehr vom Gesicht des Gegenübers abgelesen werden, was uns nicht näher an andere Menschen bringt.

Wir sollten also trachten an das „alte Normale“ anzuschließen und den Ausnahmezustand der (vielleicht auch geplanten) Pandemie nicht als Anlass nehmen, neue Verhaltensregeln einzuführen, die dem Menschen langfristig schaden und nicht nützen.
Menschen und vor allem Kinder werden durch die außergewöhnlichen momentanen Verhaltensregeln konditioniert, wie schon der bekannte Versuch der Ratte in der Skinner-Box gezeigt hat. Die Versuchsreihen in der Skinner-Box wurden vom bekannten US-amerikanischen Psychologen Burrhus Frederic Skinner veröffentlicht und zeigen anschaulich wie Tiere, und Menschen zählen letztlich auch dazu, sehr einfach konditioniert werden können. Bleiben wir wachsam!